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Überblick |Stress Pilot |
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Herz im TaktIm Grunde ist es kein Wunder: sind wir im Stress, produziert das Gehirn entsprechende hormonelle Botenstoffe, die wiederum Einfluss auf den Körper nehmen, und dort natürlich auch auf das Herz: es schlägt schneller, weil zumindest im Lauf der Evolution Stress meist eine körperliche Bedrohung war, die in den dann folgenden Minuten Kraft brauchte, wahlweise um zu kämpfen oder zu fliehen. Umgekehrt beobachtet das Gehirn die ganze Zeit, was der Körper gerade macht. Und stellt dabei auch fest, wie es ihm, dem Gehirn aktuell geht. Der bekannte amerikanische Hirnforscher Antonio Damasio nennt diese Körpersignale somatische Markern. Schlägt also das Herz ruhig und gelassen, ist der Körper entspannt und es droht keine Gefahr. Besonders interessant ist, dass der Herzrhythmus innerhalb des beobachteten Pulses wie – im Fall des Ruhepulses – 60 oder – beim 100 Meter Lauf – 180 Schlägen pro Minute – leicht variiert. Das liegt daran, dass während der Einatmung der Sympathicus, der aktivierende Teil des autonomen Nervensystems, aktiver wird, während bei der Ausatmung der Parasympathicus, der entspannende Teil das Ruder übernimmt. Doch je älter wir werden, umso mehr übernimmt der Sympathicus. Cardiologen sehen in der abnehmenden Herzrythmus-Variabalität (HRV) inzwischen einen wichtigen Indikator für die Gesundheit – und wissen: nimmt die HRV ab, droht Gefahr. Das ist natürlich der worst case, aber er zeigt, wie wichtig Entspannung ist. Mit der Biofeedback-Software Stress Pilot können Sie Atmung, HRV und Entspannung am eigenen Computer zuhause trainieren.
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