Audio-Visuelle Stimulation

Unter allen Möglichkeiten, dem Gehirn bestimmte Frequenzen anzubieten, ist die audio-visuelle Stimulation wohl die unterhaltsamste – da das Gehirn in jeder Situation nach einem sinnvollen Inhalt sucht, erleben viele Benutzer innere Bilder, Farben, Formen oder Muster. Dieser Effekt muss nicht von Anfang an eintreten, aber er steigert sich mit dem Training und ist bei Menschen mit Meditationserfahrung am stärksten.

Bestimmte Gehirnfrequenzen charakterisieren Bewusstseinszustände wie Schlaf, Meditation, Entspannung oder Konzentration, die sich am EEG beobachten lassen. Die audio-visuelle Stimulation nutzt das und machen eigentlich nur eines: Sie bietet dem Gehirn bestimmte Frequenzen an und dieses hat die Tendenz, sich darauf einzuschwingen. Dieses Prinzip nennt sich Frequenz-Folge-Reaktion und lässt sich sehr vereinfacht darstellen.

Wenn die LEDs der Brille zehn mal pro Sekunde blinken und aus dem Kopfhörer der entsprechende Ton zu hören ist, kann sich das Gehirn relativ rasch auf diese Frequenz einstimmen – mit dem Effekt, dass der Benutzer sich entspannt. Vergleichbares gilt für Meditation, Höchstleistung und gesteigerte Aufmerksamkeit, aber dort braucht es mehr Training, bis die entsprechenden Bereiche bewusst und auch ohne Gerät erreicht werden können.

Übrigens funktioniert die Frequenz-Folge-Reaktion – glücklicherweise – nicht auf Knopfdruck: Es gibt kein Gerät, das den Benutzer einfach so per Klick in andere Welten schickt. Zustände wie Konzentration oder Entspannung brauchen – je nach Vorerfahrung und immer abhängig von der aktuellen Befindlichkeit – bedarf einer regelmässigen Anwendung, wie jedes andere Training auch.

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