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Ent-spannung

hat etwas mit Spannung zu tun. Und der Aufbau derselben ist eine unserer wichtigsten Fähigkeiten. Wir tun es häufig und mit Begeisterung, nennen es Sport, Herausforderung, grosses Kino oder Überleben. Und daran ist erst mal nichts falsch.

In dem wir uns allerdings dauerhaft anspannen, machen wir uns Stress und zehren damit an unseren Kräften. Diese sind begrenzt, daher brauchen Körper und Geist regelmässig Zeit zur Entspannung, in der sich die Batterien wieder aufladen.

Wir ver-spannen unseren Körper, wenn wir unseren Geist zu sehr anspannen. Denn Spannung ist ein wechselseitiges Geflecht zwischen Körper und Geist. Entspannen wir die eine Seite, zieht die andere mit. Ist die eine verkrampft, wirkt sich das auf die andere aus.

Dabei ist Entspannung ein höchst individueller Prozess. Für den einen ist es die Sauna, für den anderen der Fernsehabend mit Bier und Chips. Beides funktioniert, allerdings geht das eine tiefer als das andere. Je tiefer wir uns entspannen lernen, umso leistungsfähiger sind wir. Und es geht immer eine Stufe tiefer.

 

Aktive Entspannung

Es gibt inzwischen viele Möglichkeiten, sich zu entspannen. Der Atem ist eine wirkungsvolle Methode, um ein Gespür für den eigenen Körper zu bekommen. Autogenes Training, Jakobsen’sche Muskelrelaxation gibt es an jeder Volkshochschule zu lernen, Yoga ebenso.

Entspannung ist grundsätzlich erlernbar - für jeden der es will. Denn auch wenn Sie sich hier eines unserer Geräte zulegen, auch das müssen Sie immer noch benutzen. Und wie so oft scheitern die meisten Pläne an der Umsetzung...

Die zwei wichtigen Punkte bei der Entspannung sind einlassen und regelmäßig: Einlassen bedeutet, den eigenen Geist nicht mit Erwartung vollzuballern sondern sich tatsächlich in den Prozess zu stürzen. Und regelmäßig bedeutet auch, dass wir uns erlauben, am Anfang nicht gut zu sein oder auch zu versagen. Die größte Weisheit ist vielleicht diese:

Entspannung ist ein Prozess mit dem man sich keinen Stress machen darf.

 

 

 

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