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Know-How > Gehirnfrequenzen |
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GehirnfrequenzenDurch die Kommunikation der Neuronen untereinander entstehen elektrische Schwingungen, die man am EEG (Elektroenzephalogramm) ableiten und beobachten kann. Als Modell hat sich folgende Struktur herauskristallisiert: Im Schlaf produzieren Neurone primär Schwingungen zwischen 0,5 und 4Hz (also bis zu viermal pro Sekunde). Dieser Bereich wird Delta genannt. Der Körper erholt sich, Selbstheilungskräfte sind aktiviert, das Bewusstsein liegt im Tiefschlaf, während die einzelnen Grosshirnareale die Kommunikation eingestellt haben. Während tiefer Trance, in Hypnose und in tiefer Meditation dominieren am EEG Thetafrequenzen zwischen 4 und 7Hz. Theta wird häufig mit dem Aha-Effekt in Verbindung gebracht, wenn die Kreativität am größten ist. Auch in tiefer Meditation dominieren Thetawellen im Gehirn, allerdings treten an anderen Stellen vermehrte Gammawellen auf. Neuere Erkenntnisse vermuten die auch bei der Leistungsfähigkeit des Kurzzeitgedächtnisses eine Kooperation zwischen Theta und Gamma. In konzentrierten Phasen, bei nach innen gerichteter Aufmerksamkeit und leichter Meditation zeigen sich Frequenzen von 7 bis 13Hz, dem Alphabereich. Alphawellen hemmen oft die Tätigkeit der Neurone, und geben ihnen so vielleicht Raum zu Regeneration. Zu wenig Alpha im EEG kann eine Anfälligkeit für stressbedingte Krankheiten anzeigen.
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