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Konzentration

ist wichtig für Lernen und Arbeit, klar. Aber Konzentration kann viel mehr, sie erleichtert uns das Leben. Sind wir konzentriert, mag uns etwas anstrengen, aber es überfordert und vor allem nervt uns nicht.

Neben allen Geräten, Tricks und Techniken gibt es daher einen ganz wichtigen Punkt, ohne den sämtliche Konzentration einfach nur anstrengend ist: die Motivation. Ist Ihre Motivation nicht allzu groß, müssen Sie sich ständig treten, denn der Geist beschäftigt sich dann mit wichtigeren Dingen: Dem Date heute Abend, dem Ärger mit dem Kollegen...

Denn bei jeder Aufgabe, die Sie ihm stellen, fragt der Geist: Was bringt es mir? Wenn Sie wirklich effizient lernen wollen, sollten Sie schon vor dem Lernen eine gute Antwort darauf haben: Machen Sie sich selbst klar, warum sie tun, was Sie tun.

Wenn Ihr Geist ein wirkliches Interesse an Ihrem Thema entwickelt, haben Sie einen mächtigen Verbündeten. Aber auch der braucht Unterstützung. So wird den Kindern heute immer noch gesagt, dass sie sich bei den Hausaufgaben keine Musik anzuhören haben. Das unterschätzt unsere Hardware, denn während wir lernen, nutzen wir nur einen begrenzten Teil des Gehirns. Viele Kapazitäten liegen brach und beginnen, sich zu langweilen. Wenn Sie während der Arbeit oder des Lernens Musik hören, beschäftigen Sie immerhin einen weiteren Teil des Gehirns.

Zudem erhöhen langsame Sätze von Bach die Konzentration, was an der Nähe des Rhythmus zum menschlichen Ruhepuls liegt.

 

Das Umfeld

Apropos Ruhe: Manchmal dauert es dem Geist einfach zu lange, er fühlt sich unterfordert. Wenn Ihnen beim Lesen immer wieder die Gedanken entwischen, erhöhen Sie versuchshalber die Lesegeschwindigkeit. Es kann funktionieren...

Kon-Zen-trieren hat vielleicht tatsächlich etwas mit Zen zu tun. Zen ist bekannt als Form des Buddhismus – aber nicht an eine Religion gebunden –, und zeichnet sich (unter anderem) aus durch das tun im nichts-tun. Das Konzept ist nicht ganz so esoterisch, wie es sich anhört:

Es gibt diese seltenen und ganz erlesenen Momente, in denen man sich völlig in seiner Arbeit verliert - es gibt kein Umfeld mehr, es gibt keine Handlungen mehr, man selbst ist kaum noch vorhanden. Und danach schwer überrascht, was und wie viel man tatsächlich gearbeitet hat. Die Psychologie nennt diesen Zustand Flow.

 

Systemvoraussetzungen

Flow charakterisiert sich am EEG aus eine Kombination von Theta- und Betafrequenzen: Theta für die Trance, Beta für die Aktion. Unterstützen lässt er sich durch eine tiefe und gleichmäßige Atmung, wie Sie das auch in der Meditation tun würden. Und genau diese Zustände sind es, die die Konzentratiosfähigkeit trainieren.

Zugegeben, es wartet Arbeit vor dem leichten Zugang. Bis man ihn erreicht, dauert es eine ganze Weile, und auch dann ist er alles andere stabil. Doch allein der Weg dahin und die kostbaren Momente des Erlebens lohnen die Mühe. Und vor allem: Der Zugang wird immer kürzer...

 

 

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