Mentales Training | Binaural Beats

 

Mentales Training

Den Begriff Mentales Training umwabert oft ein Hauch des Irrealen: Wer es tut, hat die Bodenhaftung verloren oder lebt in einer Phantasiewelt. Und das stimmt. Wer sich ganz entspannt in die Tiefen seines Kopfes zurückzieht, hat dort Freiheiten, die mit den Gegebenheiten der Außenwelt erst mal nichts zu tun haben.

Allerdings kennt jeder in seiner Biographie mindestens eine Situation, in der allein die innere Haltung den Unterschied machte. Oder, wie es im Titel Die Mitte finden beschrieben wird: Wenn von zwei Boxern, beide gleich stark, gleich schwer und gleich gut, einer sich für einen Versager hält und der andere für einen Gewinner - wer wird wohl der Sieger sein? Diese Erkenntnis setzt sich in der Welt des Sports, wo die Luft um die Weltrekorde immer dünner wird, zunehmend durch.

Die moderne Neurologie bestätigt diese Sicht, denn wann immer eine persönliche Sicht der Dinge ins Spiel kommt – eine Meinung, eine Wahrnehmung, eine Bewertung – gibt es so etwas wie eine Realität nicht. Es sind tiefer gelegene, eher emotionale Strukturen, die den Unterschied machen.

Denn all diese subjektiven Konstrukte folgen der Verschaltung unserer Gehirnzellen, wie sie sich in der Vergangenheit manifestiert hat. In diesem Sinn sind wir völlig determiniert, so zumindest der aktuelle Stand der Wissenschaft.

Der Neurophilosoph Thomas Metzinger sieht genau im Mentalen Training tatsächlich den letzten Hinweis darauf, dass es so etwas wie einen freien Willen überhaupt gibt. Denn es zeigt, dass wir etwas verändern können.

Doch von all diesen Neurophilosophien brauchen Sie sich nicht beeindrucken zu lassen. Sie müssen es einfach nur tun. Denn das bleibt Ihnen trotz allem nicht erspart. Probieren Sie es doch mal mit unserer MentalTrainer-Serie ...

 

Binaural Beats

Neben der AVS gibt es auch eine rein akustische Variante der Stimulation – die binaural beats. Binaural bedeutet, dass dem rechten und linken Ohr unterschiedliche Frequenzen zugeführt werden, weshalb sich auch wunderbar Lokalisationseffekte damit erzielen lassen.

Binaural Beats zielen jedoch auf einen anderen Effekt, der sich am besten an zwei Stimmgabeln unterschiedlicher Frequenz demonstrieren lässt. Werden beide angeschlagen und dann an den Griffen zusammengebracht, entsteht eine Schwebung, ein Auf und Ab, das genau der Differenz der beiden Stimmgabeln entspricht. Produziert also die eine Stimmgabel eine Frequenz von 100 Hz und die andere 110 Hz, bewegt sich die Schwebung mit 10 Hz. Ähnlich ist das Prinzip der binaural beats, das ursprünglich von Robert Monroe entdeckt wurde und dort HemiSync™ heißt.

Binaural Beats haben zwei handfeste Vorteile: zum einen sind sie unabhängig von der Brille – ein Kopfhörer reicht völlig – und damit flexibler im Einsatz. Zum zweiten sind sie ein günstiger Einstieg in die Welt der Stimulation, denn es gibt sie auf CD ...